Die Berücksichtigung des Gender-Mainstreaming-Ansatzes bei der Gestaltung von E-Learning-Angeboten

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Die Nutzung von E-Learning-Angeboten nimmt insbesondere im tertiären Bildungsbereich stark zu, sei es als neue Angebote für spezifische Zielgruppen (z.B. Fernlehre) oder als Ergänzungsangebot traditioneller Formate. Vor der breiten Einführung eines neuen Mediums sollte zunächst der Frage nachgegangen werden, inwieweit hierbei Aspekte des Gender Mainstreaming berücksichtigt werden müssen und wie diese ggf. auszugestalten wären. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob und welche Genderunterschiede bei Lernprozessen zu beobachten sind und welche Gendereffekte in formalen Bildungskontexten bekannt sind. Weiterhin ist zu klären, ob abweichende Kenntnisse und Einstellungen im Bezug auf Computer existieren. Im Rahmen des Beitrages werden Anforderungen und Gestaltungsrichtlinien zu einer genderinklusiven Didaktik des E-Learnings entwickelt und empirische Untersuchungsergebnisse zu Genderunterschieden bei der Nutzung und dem motivationalen Erleben von E-Learning-Kursen (Lehrerausbildung) berichtet. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass es keine Unterschiede in den für die Nutzung von relevanten Fähigkeiten und Einstellungen zwischen den Geschlechtern gibt. Ziel sollte sein, reichhaltige Lernumgebungen zu schaffen, die offen für unterschiedliche Selbstdarstellungen sind sowie ein intensives Mitgestalten der Studierenden ermöglichen und somit genderinklusiv wirken. (BIBB-Doku)

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