Betriebliche Umweltökonomie : eine praxisorientierte Einführung

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Vahlen

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München

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Abstract

"Das Werk besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen. Im ersten Teil wird in sieben Kapiteln die Frage behandelt, wie Betriebe ihr traditionelles Ziel, die langfristige Gewinnmaximierung, bei Einhaltung der Umweltschutzanforderungen optimal erreichen. Der zweite und deutlich kürzere Teil umfasst nur ein Kapitel. Es enthält ein Plädoyer für ein offensives Umweltmanagement. Im ersten, umfangreicheren Teil des Werkes wird dem Leser die gesamte Palette der betrieblichen Entscheidungstatbestände aus der Sicht der Umweltpolitik vorgestellt. Es werden Ansatzpunkte für die Abstimmung der betrieblichen Entscheidungen mit den umweltpolitischen Anforderungen gesucht und aufgezeigt. Die Autoren stellen die grundlegenden Beziehungen zwischen Betrieb, Umwelt und Umweltpolitik, die Organisation des betrieblichen Umweltschutzes, die umweltorientierte Ausführung der betrieblichen Funktionen, die umweltbezogene Kosten- und Investitionsrechnung, die Finanzierung des betrieblichen Umweltschutzes und die betrieblichen Umweltinformationssysteme dar. Der erste Teil des Werkes lässt sich wie folgt charakterisieren: Es wird eine Fülle von Informationen hinsichtlich der betriebswirtschaftlichen Entscheidungstatbestände bei Erfüllung der umweltpolitischen Anforderungen vermittelt. Dabei verfallen die Autoren allerdings nicht in eine rein theoretische Darstellung. Sie durchsetzen den Text immer wieder mit praktischen Fallbeispielen. Dem aufmerksamen Leser dürfte daher die Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse in der betrieblichen Praxis leicht fallen. Die Informationen im ersten Teil basieren auf den bekannten Annahmen der traditionellen betriebswirtschaftlichen Lehrmeinung. Betriebswirtschaftlicher und umweltpolitischer Ansatz werden gleichgestellt. Der zweite Teil des Werkes ist anders angelegt. Das traditionelle betriebswirtschaftliche Denkschemata wird aufgeweicht, der umweltpolitische Ansatz gewinnt an Bedeutung. Dieser progressive Ansatz ist nach Meinung der Autoren notwendig, weil nur er über die Durchsetzung eines offensiven Umweltmanagements in den Betrieben die Möglichkeit bietet, in einer ständig umweltbewusster denkenden und handelnden Gesellschaft betriebswirtschaftliche und umweltpolitische Ziele künftig in adäquater Weise zu verbinden. Abschliessend wird das Plädoyer für ein offensives Umweltmanagement anhand von 21 Thesen zusammengefasst. In der These 15 wird das 'Herzstück' des offensiven Umweltmanagements herausgestellt. Es ist die Entwicklung und Herstellung umwelt- und ressourcenschonender Produkte. Diese Produkte müssen einerseits möglichst vielen Umweltschutzkriterien entsprechen und andererseits voll gebrauchstauglich sein. Nur so können sie beim kritischen Verbraucher langfristig bestehen und den Unternehmenserfolg sichern. These 21 gibt schliesslich die Begründung für ein offensives Umweltmanagement und auch generell für den Umweltschutz anhand eines allen Bürgern bekannten, wenn auch nicht immer beherzigten Mottos: 'Wir haben unsere Welt nicht von unseren Vätern geerbt - sondern von unseren Enkeln geliehen!'" (Autorenreferat)

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