Bildung und Brauchbarkeit : Berufliche Bildung zwischen Anpassung und Emanzipation. Eine sozialhistorische Studie
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20963
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Profil-Verlag
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München
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Abstract
"Das Buch verfolgt zwei Hauptlinien: Zum einen sollen "alte" Zielvorstellungen zum Verhältnis von Bildung und Brauchbarkeit in ihrer historischen Dynamik aufgezeigt werden. Mit ihrer Hilfe erscheint es möglich, aktuelle berufspädagogische Entwicklungen besser zu verstehen." Die Publikation basiert im wesentlichen auf der historischen Analyse verschiedener Bildungskonzeptionen in Bezug auf ihr Verhältnis von Bildung und Brauchbarkeit. Sie beschäftigt sich mit drei Bildungskonzeptionen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und deren Entwicklungen in Deutschland und teils in Frankreich und Österreich: (1) Zwischen Zunft und Manufaktur. Zur handwerklichen Berufsbildung vom Mittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung; (2) Die Aufklärung und ihr Konzept allgemeiner Arbeitserziehung und Berufsbildung; (3) Polytechnische Bildung. Ein Versuch zur Aufhebung der Antinomie von Berufsbildung und Allgemeinbildung. Kapitel (1) widmet sich zuvor dem historischen Umfeld der Entstehung industriegesellschaftlicher Berufsbildung und Arbeitserziehung: Manufrakturkapitalismus, Merkantilismus, neue Zeitökonomie. (BIBB2)