Jugendliche in Warteschleifen und Übergängen : Verlagerung der Berufsvorbereitung in die Schule als Lösung?
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146530
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Abstract
Berufsvorbereitung bereits in der Schule zu verankern und in der Schule erworbene Kompetenzen mehr an der betrieblichen Praxis auszurichten, erscheint vor dem Verbleib von Jugendlichen in Warteschleifen ein gesellschaftliches Erfordernis. Diese Perspektiverweiterung auf Berufsvorbereitung in der Schule stößt aber auf Widerstände, weil häufig eine dichotome Sicht auf Schule und Wirtschaft vorherrscht. Im Beitrag werden wirtschaftliche, gewerkschaftliche und staatliche Positionen zu einer Verlagerung der Berufsvorbereitung in die Schule skizziert und mögliche Ansätze aufgezeigt, Berufsvorbereitung in ihrem umfassenden Sinn in der Schule zu berücksichtigen. Insgesamt befürworten alle Vertreter eine Orientierung der Schule an beruflichen Anforderungen. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede in den Vorstellungen darüber, wie eine solche aussehen müsste. Aus Sicht des Autors untergrabe eine zu frühe und zu anforderungsorientierte Berufsvorbereitung, dass es um Bildung und Orientierung für Ausbildung, Leben und Erwerbsarbeit und nicht um eine arbeitsmarktgerechte Vorqualifizierung gehe. (BIBB-Doku)