Verflechtung zwischen Hochschulen und Wirtschaft : Restriktionen und Chancen etablierter Strukturen

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"Ungeachtet eines ideologischen Idealbildes autonomer Wissenschaft beinhaltet Hochschulforschung durch die Spezifik ihrer Institutionalisierung und Arbeitsweise Restriktionen und Chancen zugleich, gesellschaftliche Interessen übergreifendes Wissen zu erzeugen und seine Anwendung mitzutragen. Forschungstransfer stellt dabei das organisatorische Medium zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft dar. Empirisch nachvollziehbare Transfer- und Kooperationsprozesse lassen die Ambivalenz von Hochschulforschung trotz einseitiger politischer und finanzieller Rahmenbedingungen deutlich werden. Am Beispiel des Forschungstransfers wird auf folgende Fragen eingegangen: - Auf welche Strukturen stossen die Bemühungen, die Hochschulforschung stärker für technologische Entwicklungen im industriellen Interesse dienstbar zu machen? Stellen etwa regionalbezogene Transferstellen an Hochschulen strukturell passende Organisationsformen dar? - Inwieweit lässt sich Forschungstransfer auch für Hochschulforschung im Interesse 'Betroffener' nutzen, indem an Offenheiten und Widersprüchen im Forschungsprozess angeknüpft wird? Informationsgrundlage für die Erörterung dieser Fragen ist eine Organisationsuntersuchung von Firmen des Forschungstransfers zwischen Hochschule und Wirtschaft, die 1985 in ausgewählten Fällen von Forschungskooperationen in technik- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen and drei hessischen Universitäten durchgeführt wurde." (Autorenreferat)

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