Schulische und gesellschaftliche Probleme der Rückkehrerkinder in der Türkei : eine kritische Bewertung der Anpassungskurse unter kulturellen und sprachlichen Aspekten

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Berichtet wird über die seit 1984 von der türkischen Regierung für Rückwandererkinder und -jugendliche eingerichteten Anpassungskurse. Diese in türkischer Sprache abgehaltenen Kurse, die die Fächer Türkisch, Mathematik, türkische Kultur und Musik umfassen, sollen die Anforderungen des türkischen Bildungswesens besser bewältigen helfen. Es wird festgestellt, dass der pädagogische Nutzeffekt dieser Kurse noch gering sei. Der Grund dafür wird in dem zugrundeliegenden Erziehungskonzept gesehen, das als nicht unproblematisch gilt: "Man geht davon aus, dass diese Kinder der Gesellschaft nur nützlich sein können, wenn sie sich die in der türkischen Gesellschaft dominierenden Wertvorstellungen und Verhaltensweisen zu eigen gemacht haben. In der Erziehungspraxis wird das kulturelle Potential der Kinder nicht anerkannt. Dies verursacht bei den Kindern innere Spannungen, verringert ihren Schulerfolg und erschwert ihre aktive Teilnahme am sozialen Leben. Die zu treffenden Massnahmen müssen darauf ausgerichtet sein, das Kulturpotenial dieser Kinder freizusetzen und im Alltag wirksam werden zu lassen. Dies wird allerdings nur möglich, wenn die Fähigkeiten und Schwächen dieser Kinder in den Erziehungsprozess Eingang finden. Die von den Kindern geäusserten Wünsche und Bedürfnisse sind bei den einzelnen Massnahmen zu beachten." (IAB2)

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