"Work Based Learning" am Beispiel des berufsbegleitenden Studiengangs Prozesstechnik der Fachhochschule Aachen und der Rhein-Erft-Akademie
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Abstract
Work Based Learning (WBL) ist eine moderne Methode, Lernen am Arbeitsplatz durch individuelle Betreuung auf Hochschulniveau zu ermöglichen. Erfahrene Berufstätige können damit akademische Anerkennung für ihre Berufserfahrung erlangen, ohne ihren Arbeitsplatz zu verlassen.Die Autoren erläutern das aus Großbritannien stammende und dort erprobte Konzept des Work Based Learning und stellen die für die Entwicklung eines WBL-Curriculums notwendigen Voraussetzungen dar. Sie beschreiben die verschiedenen Instrumente für lebenslanges Lernen und die wichtigen Bausteine des formellen Lernens "APL" und des informellen Lernens "APEL". Sie illustrieren dies am Beispiel des 2007 akkreditierten Bachelorstudiengangs und belegen die Umsetzbarkeit dieses Ansatzes an einer deutschen Hochschule. Abschließend kommen sie zu dem Ergebnis, dass WBL für die Arbeitswelt eine Herausforderung darstellt und den Hochschulen die Chance zu mehr Praxisbezug eröffnet. Herausforderung deshalb, weil die Arbeitswelt mit akademischen Anforderungen verknüpft wird und Arbeitgeber Verantwortung für den Lernprozess des Arbeitnehmers übernehmen und das individuelle Fortbildungskonzept zum Lernprozess der gesamten Organisation wird. Eine Chance, weil Hochschulen die Möglichkeit einer engeren Verbindung zur Arbeitswelt gewinnen. (BIBB-Doku)