Verbleib von Auszubildenden nach vorzeitiger Vertragslösung : Ergebnisse der IHK-Ausbildungsumfrage 2012
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160151
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Hannover
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Abstract
2011 lagen die vorzeitigen Vertragslösungen in der betrieblichen Berufsausbildung im Bereich der IHK Hannover bei einer Quote von 20 Prozent. In der bildungspolitischen Diskussion wird diese Quote häufig als Ausbildungsabbruchquote bezeichnet, die einen endgültigen Abbruch einer Berufsausbildung bzw. die Einstellung weiterer Bildungsbemühungen impliziert. Die Ergebnisse der Ausbildungsumfrage 2012 der IHK Hannover zeigen jedoch, dass eine vorzeitige Vertragslösung nur in den wenigsten Fällen zu einem echten Ausbildungsabbruch führt. Mehr als die Hälfte der Befragten begann nach einer Vertragslösung erneut eine duale Berufsausbildung. Davon führten 28 Prozent die Ausbildung im gleichen Ausbildungsberuf fort, 23 Prozent wechselten in einen anderen. Jeweils 6 Prozent entschieden sich für eine Ausbildung an einer Berufsfachschule oder ein Studium. 3 Prozent besuchten nochmals eine allgemeinbildende Schule. Damit befanden sich rund zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) nach Lösung ihres Ausbildungsvertrags weiter im Bildungssystem. (BIBB-Doku)