Lernortkooperative Fortbildungen von Lehrer(inne)n und Ausbilder(inne)n in der dualen Ausbildung zum/zur Mechatroniker(in) : Ausgangspunkte einer fachlichen, pädagogischen und lernortkooperativen Kompetenzverbesserung des Ausbildungspersonals
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Abstract
"Lernortkooperation stellt ein konstitutives Element der dualen Berufsausbildung in Deutschland dar. Dieser Sachverhalt wird von Lehrkräften und Ausbildern/Ausbilderinnen ebenso gesehen wie von der Berufsbildungsforschung, der Berufsbildungspolitik und inzwischen auch gesetzlich gefordert. Lernortkooperation muss institutionell gewollt und abgesichert sein, was sich insbesondere in einer Abstimmung und Zusammenarbeit von Ausbildern/Ausbilderinnen und Lehrkräften zeigt. Erfolgreiche Lernortkooperation erfordert gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung der beteiligten Akteure/Akteurinnen. Ob gemeinsame Fortbildungen von Lehrkräften und Ausbildern/Ausbilderinnen ein probates Mittel darstellen, Lernortkooperation zu initiieren oder zu fördern, soll in dem folgenden Beitrag am Beispiel des Ausbildungsberufs "Mechatroniker/-in" untersucht werden. Der Ausbildungsberuf "Mechatroniker/-in" ist ein relativ neuer Beruf, der in den letzten 12 Jahren große Beachtung erlangt hat (vgl. Drinkhut & Schlettau 2006, S. 17)." Der Beitrag beschreibt einen Modellversuch, dessen wesentliches Ziel darin besteht, Ausbildende und Lehrkräfte so fortzubilden, dass sie am Ende des Modellversuchs das komplexe Fachgebiet Mechatronik zumindest auf dem Niveau eines Facharbeiters/einer Facharbeiterin integrativ unterrichten bzw. ausbilden können. Die theoretischen Grundlagen, die Gestaltung und erste Ergebnisse dieses Modellversuchs werden im Folgenden dargestellt und kritisch reflektiert. (Autorenreferat; BIBB-Doku)