Duale Berufsausbildung in den neuen Bundesländern : wie die Auszubildenden sie sehen
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Abstract
"Gegenwärtig beenden in den neuen Bundesländern die ersten Generationen von Auszubildenden ihre Lehre, die nach der Wiedervereinigung in das duale System eingemündet sind. Angesichts der besonderen Probleme, die der umfassende Transformationsprozess nach der Wende mit sich brachte, musste ein Teil dieser Jugendlichen ausserbetrieblich ausgebildet werden. Die Lehrstellenknappheit verlangte zudem von manchem Jugendlichen, auf den Wunschberuf zu verzichten. Die Chancen der Auszubildenden, nach Abschluss der Lehre eine Beschäftigung im erlernten Beruf zu finden, sind deutlich geringer als im Westen. 1993 wurde etwa jeder vierte ostdeutsche Jugendliche nach Ende der Ausbildung zunächst einmal arbeitslos. Vor dem Hintergrund dieser insgesamt schwierigen Ausbildungssituation befragte das Bundesinstitut für Berufsbildung mehrere Tausend Auszubildende zu ihrer bisherigen beruflichen Entwicklung, zur Ausbildungsleistung der Betriebe und Berufsschulen sowie zu den Perspektiven nach Lehrabschluss. Der Beitrag informiert über erste Ergebnisse. Besonders wird der Beantwortung der Frage nachgegangen, wie sich die Teilnahme an einer ausserbetrieblichen Ausbildung auswirkt. Da der Einfluss des Ausbildungsberufes auf die Erfahrungen und Erwartungen der Auszubildenden gross ist, werden die Ergebnisse nach typischen Ausbildungsberufen bzw. Berufsfeldern ausgewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)