Mobility in the European tourism sector : the role of transparency and recognition of vocational qualifications
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Office for Official Publications of the European Communities
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Luxembourg
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Abstract
Auch wenn die Arbeitskräftemobilität in der Tourismusbranche, insbesondere in der Hotellerie und im Cateringbereich, schätzungsweise doppelt so hoch ist wie in der Gesamtheit aller Arbeitsfelder, besteht dennoch ein Bedarf, die bestehenden Strukturen und Maßnahmen, die Mobilität unterstützen können, weiter zu verbessern. Ein Beispiel hierfür ist die grenzüberschreitende Anerkennung von Qualifikationen, wozu ein Vergelich der jeweiligen nationalen Qualifikationen einen wichtigen Beitrag leisten könnte. In der Tourismusbranche werden Bewerber eher wegen ihrer persönlichen Qualitäten als wegen ihrer formalen Abschlüsse eingestellt, weshalb der Druck, zu einheitlichen europäischen Standards zu kommen, recht gering ist. Deshalb ist auch heute schon die Zahl von Beschäftigten aus Nicht-EU-Ländern recht hoch. Viele Arbeitsmigranten werden von ihrem arbeitgeber im Heimatland - oft nur saisonal - an ihren Einsatzort im Urlaubsland abgeordnet. Anderseits berücksichtigen die Arbeitgeber den verbreiteten Wunsch der Touristen, am Urlaubsort einheimischem Personal zu begegnen. Als Maßnahmen für mehr Mobilität wird unter anderem empfohlen, bürokratische Hürden abzubauen, die Unterstützung des Arbeitgebers bei der Versorgung mit Wohnraum zu intensivieren und Informationen über international ausgeschriebene Stellen besser zu publizieren. (BIBB-Doku)