Struktureller Wandel und Entwicklung der Qualifikationsanforderungen

bibb.id80442
dc.contributor.authorSchumann, Michael [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T10:21:45Z
dc.date.available2018-12-17T10:21:45Z
dc.date.issued2003
dc.description.abstractDer Beitrag diskutiert die Auswirkungen des Wirtschaftswandels auf die Arbeitsstrukturen und damit auf die Qualifikationsentwicklungen und -anforderungen. Die prozessorientierte Betriebs- und Arbeitsorganisation verändern Aufgabenzuschnitte, Zuständigkeiten und Kooperationen wie Verantwortlichkeiten. Für den Produktionsarbeiter bedeutet das Konzept der Prozessorientierung erweiterte Zuständigkeit nicht nur für die Durchführung der jeweiligen Produktionsaufgaben, sondern auch für Wartung, Instandhaltung, Logistik und Planung sowie ausdifferenzierte, vertiefte Kooperation in der Arbeit. Die Auswirkungen dieser Neuzuschnitte von Zuständigkeiten, Kooperationen und Verantwortlichkeiten für Beruf und Ausbildung werden erörtert und die These von der Erosion des Berufes bzw. der Beruflichkeit entkräftet. Nicht Abkehr von nach berufstypischen Qualifikationen geschnittenen Mustern der Aufgabenteilung, sondern Neukonturierung und Öffnung zu anderen Problemstellungen, nicht Überfachlichkeit vom Einzelnen, sondern gezielter Fachbeitrag zu fachübergreifend gestellten Prozesserfordernissen sei angebracht. In der Berufsausbildung liessen sich diese erhöhten Flexibilitätserfordernisse durch Ausdifferenzierung der Ausbildungsmodelle und durch die Ausweitung der möglichen Zusatzqualifikationen erreichen bzw. wenn notwendig durch die Generierung von neuen Ausbildungsbildern. Der Autor argumentiert für eine Erweiterung des Berufsprofils, für die u.a. spricht, dass sich die Anforderungen der Betriebe gerade für die qualifiziert eingesetzten Arbeitskräfte erhöht haben, als eben die spezifischen Prozesskenntnisse auf die Berufskenntnisse aufgesattelt werden. Abschliessend wird der Faktor Arbeitspolitik behandelt, die über die konkrete Umsetzung der Prozessorientierung auf die Arbeitsgestaltung entscheidet. Die Konsequenzen fasst der Autor in zwei Punkten zusammen: 1. Die erhöhten Wettbewerbsanforderungen haben die Anforderungen an die Fachausbildungen zwar verändert, diese aber keineswegs obsolet werden lassen. In modifizierter Form ist an ihnen festzuhalten. 2. Die neue, prozessorientierte Unternehmensorganisation erhöht die arbeitspolitischen Gestaltungsspielräume. (BIBB2)
dc.format.accompanyingmaterialLiteraturangaben, Abb.
dc.format.extentS. 105-112
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/692222
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMitteilungen aus dem SOFI - Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen an der Georg-August-Universität
dc.relation.ispartofvolume(2003), H. 31
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.classificationG 2.3.5 Wirtschaftsstrukturwandel
dc.subject.classificationS 6.2 Fertigungsberufe
dc.subject.classificationP 2.4 Facharbeiter / Gesellen
dc.subject.classificationG 2.3.4 Qualifikationswandel
dc.subject.classificationG 1.2.3.2 Anforderungen & Bedarfe
dc.subject.classificationG 1.2.3.1 Potenziale
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.classificationT 2 Theoretische Ansätze
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.otherArbeitsorganisation
dc.subject.otherStrukturwandel
dc.subject.otherQualifikationsanforderung
dc.subject.otherIndustriearbeiter
dc.subject.otherFacharbeiter
dc.subject.otherQualifikationswandel
dc.subject.otherQualifikationsprofil
dc.subject.otherBeruflichkeit
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherArbeitspolitik
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleStruktureller Wandel und Entwicklung der Qualifikationsanforderungen
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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