Leistungseliten : die Bedeutung sozialer Herkunft als Selektionskriterium für Spitzenkarrieren. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung von Sozialisation und Qualifikation

bibb.id126776
bibb.publishernameKovac
bibb.publisherplaceHamburg
dc.contributor.authorSchubert, Klaus [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T16:06:08Z
dc.date.available2018-12-17T16:06:08Z
dc.date.issued2006
dc.description.abstractSeit einiger Zeit gibt es unter dem Eindruck gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Wandlungsprozesse eine starkes Interesse an den Eliten in der Bundesrepublik Deutschland. Doch wer gehört zu den Eliten, deren wesentliches Charakteristikum in ihrer sozialen Abschottung und Undurchlässigkeit gegenüber anderen sozialen Schichten besteht? In diesem Zusammenhang stellt sich nicht nur die Frage nach der sozialen Zusammensetzung der Eliten, den Rekrutierungs- und Karrierewegen sowie den Strategien, mit denen diese Abschottung praktiziert wird, sondern auch nach der Bedeutung und dem Einfluss bestimmer Faktoren wie soziale Herkunft, Bildungsniveau oder Geschlecht auf die Rekrutierungschancen. In diesem Kontext spielt auch das Verhältnis zwischen sozialer Herkunft und Bildung eine bedeutende Rolle, d. h. bestimmt die soziale Herkunft direkt die Aufstiegschancen in die Elite oder nur indirekt. Ausgehend von Definitionen, Begriffsbestimmungen und theoretischen Überlegungen wird untersucht, inwieweit die Bildungsexpansion im formalen Bildungssystem zu einem Abbau von Chancenungleichheiten und dementsprechend zu einer Verbreitung der Rekrutierungsbasis der Eliten geführt hat. Ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt sind geschlechtsspezifische Chancenungleichheiten. Es wird diskutiert, wie die Eliterekrutierung im Wissenschaftssystem geregelt ist und welche Ausschlussprozesse und Diskriminierungsprozesse dafür verantwortlich sind, dass Frauen und Angehörige benachteiligter Schichten der Zugang zu Spitzenpositionen in der Wissenschaft erschwert wird. Schließlich geben empirische Untersuchungen und Studien nicht nur Aufschluss über die soziale Zusammensetzung der deutschen Führungsschicht in Wirtschaft, Poltik, Justiz und Wissenschaft, sondern es wird auch hinterfragt, welchen Einfluss bestimmte Faktoren auf die Rekrutierungschancen in Führungspositionen und Spitzenpositionen ausüben. (BIBB2)
dc.format.extent108 S.
dc.format.illustrationLiteraturverz., Tab.
dc.identifier.isbn3-8300-2218-2
dc.identifier.isbn978-3-8300-2218-3
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/744541
dc.language.isode
dc.publisherKovac
dc.relation.ispartofSchriftenreihe Socialia : Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse ; 73
dc.subject.classificationP 3.3 Führungskräfte
dc.subject.classificationS 4.3.5 Bildungsbeteiligung & soziale Gerechtigkeit
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationT 4.5 Soziologie
dc.subject.otherElite
dc.subject.otherFührungskraft
dc.subject.otherSelektion
dc.subject.otherSoziale Herkunft
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherBildungschancengleichheit
dc.subject.otherSoziale Ungleichheit
dc.subject.otherGeschlechtsspezifische Faktoren
dc.subject.otherFrauen
dc.subject.otherWissenschaft
dc.subject.otherEmpirische Untersuchung
dc.titleLeistungseliten : die Bedeutung sozialer Herkunft als Selektionskriterium für Spitzenkarrieren. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung von Sozialisation und Qualifikation
dc.typeBuch

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