Qualifikation in Kleinbetrieben : Strukturen und längerfristige Entwicklungsmuster in Westdeutschland

bibb.id81981
bibb.publisherplaceMannheim
dc.contributor.authorLeicht, Rene [Verfasser]
dc.contributor.authorTur Castello, Joana [Verfasser]
dc.contributor.editorUniversität Mannheim / Institut für Mittelstandsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherUniversität Mannheim / Institut für Mittelstandsforschung
dc.date.accessioned2018-12-17T10:29:47Z
dc.date.available2018-12-17T10:29:47Z
dc.date.issued1998
dc.description.abstract"In der Bewältigung des wirtschaftlich strukturellen Wandels hängt der Erfolg der Unternehmen zunehmend von wissensbezogenen Investitionen ab. Es kommt vermehrt darauf an, qualifizierte Arbeitskräfte zu rekrutieren sowie das Humankapital der Beschäftigten beständig zu erweitern und zu nutzen. Kleineren Unternehmen werden in Fragen der qualitativen Personalanpassung sowie in der Weiterbildung einige Schwächen nachgesagt, da hier Human-Resource-Initiativen eher ausbleiben und zudem kleinere Produzenten und Dienstleister eine im Vergleich zu Gross-Unternehmen geringere Attraktivität für höherqualifizierte Arbeitskräfte besitzen. Allerdings galten in den vergangenen beiden Jahrzehnten gerade kleinere Betriebe als Triebfeder für Innovationen und als Hoffnungsträger der Beschäftigungspolitik. Die Untersuchung greift diesen Widerspruch auf und geht der Frage nach, inwieweit sich die Qualifikationsstruktur kleiner Betriebe im Zeitverlauf veränderte. In einer zunächst theoretischen Betrachtung wird auf die heterogene Zusammensetzung des kleinbetrieblichen Sektors und die unterschiedlichen Qualifikationsanforderungen verwiesen. Darüber hinaus wird jedoch davon ausgegangen, dass der wirtschaftlich strukturelle Umbruch, insbesondere die organisatorischen und technologischen Veränderungen sowie der Nachfragewandel, weite Bereiche kleinerer Betriebe in eine neue Rolle versetzt, die auch höhere Qualifikationsanforderungen nach sich zieht. Eine empirische Überprüfung anhand verschiedener Datenressourcen kommt zu dem Ergebnis, dass sich mit dem Bedeutungsverlust der Massenproduktion sowie der verstärkten Nachfrage nach professionellen und wissensintensiven Dienstleistungen auch das Niveau der Formalqualifikationen in kleineren Betriebe erhöhte. In den modernen und technologieintensiveren Branchen verzeichneten KMU zumeist höhere Zuwachsraten an Akademikern und ausgebildeten Kräften. Hinzu kommt, dass das Qualifikationsniveau der Selbständigen beständig gewachsen ist. Dennoch bleibt insgesamt ein Gefälle zum hohen Akademisierungsgrad grosser Unternehmen bestehen. Ausserdem zeigen sich auch erhebliche Defizite in der Weiterbildung bei kleinbetrieblich Beschäftigten, die das Wachstum, wenn nicht sogar den Bestand vieler Unternehmen gefährden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extent91 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/693991
dc.language.isode
dc.relation.ispartofVeröffentlichungen des Instituts für Mittelstandsforschung ; 33
dc.subject.classificationS 3.2.1 KMU, Klein- und Mittlere Unternehmen
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationI 2.1.2 Alte Bundesländer
dc.subject.otherKleinbetrieb
dc.subject.otherQualifikationsstruktur
dc.subject.otherPersonalentwicklung
dc.subject.otherBerufliche Weiterbildung
dc.subject.otherTätigkeitsfelder
dc.subject.otherSelbständiger
dc.subject.otherWestdeutschland
dc.titleQualifikation in Kleinbetrieben : Strukturen und längerfristige Entwicklungsmuster in Westdeutschland
dc.typeBuch

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