Innovationsfähigkeit : unternehmerische Grundlage der Vorauswirtschaft
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München
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Abstract
Die Innovationsfähigkeit von Unternehmen ist Thema der Untersuchung. Der Verfasser stellt einleitend fest, der Übergang zur Wissensgesellschaft bedeute, Wissen sei keine Ware, sondern abstraktes Handlungsvermögen, und die Stärkung der Innovationsfähigkeit sei vor allem eine Frage der Entfaltung menschlicher Handlungskompetenz. Empirische Befunde zeigten unterschiedliche Innovationsstrategien der Unternehmen. Die vorrangige Ausrichtung auf Kostensenkung sei das gundlegende Kennzeichen der Strategie der Mehrzahl der Unternehmen. Das Management kümmere sich insgesamt wenig um die Entwicklung des Humankapitals. Eine Minderheit von Unternehmen begreife dagegen Nachfrage nicht vorrangig als eine spezifizierbare Menge von funktionalen Anforderungen an Produkte, sondern richte alle innovativen Anstrengungen auf die kundenorientierte Erneuerung von Produkten. Diese Unternehmen betrieben die Entfaltung der Handlungskompetenz und Personalentwicklung als strategische Investition und stellten die Daueraufgabe des lebenslangen Lernens. Im Vordergrund stehe dabei das Nutzenpotential und nicht der Kostenfaktor. Als Ansatzpunkt zur Überwindung der Beschäftigungskrise fordert der Verfasser, das Missverhältnis von vorherrschender Kostensenkungsstrategie zur innovativen Expansionsstrategie zugunsten eines ausgewogenen Verhältnisses von Aufwandssenkung und Ertragssteigerung zu korrigieren. (BIBB2)