Neue und alte industrielle Metallberufe - statistische Analyse der Entwicklungen
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109155
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Abstract
Die industriellen Metallberufe bilden die grösste Gruppe bei den industriellen Berufen. Im gewerblichen Bereich von Industrie und Handel wird nahezu jeder zweite Auszubildende in einem der 17 neugeordneten Berufe/Fachrichtungen ausgebildet. Insgesamt umfassen diese Berufe zehn Prozent aller im dualen System bestehenden Ausbildungsverhältnisse. Seit Inkrafttreten der Neuordnung sind mehr als fünf Jahre vergangen, die Übergangsfristen sind abgelaufen und der erste volle Jahrgang hat die Prüfungen abgelegt. Daher kann versucht werden, unter statistischen Aspekten ein Resümee der Entwicklungen zu ziehen. (Autorenreferat) - - - - Die statistische Analyse der Besetzung der 1987 neugeordneten Metallberufe zeigt, dass die Zahl der Auszubildenden zwar demographisch bedingt zurückging, jedoch nicht so stark wie in anderen gewerblichen Bereichen. Die meisten Auszubildenden kommen nach wie vor von Hauptschulen und aus dem Berufsgrundbildungsjahr. Der Anteil der Frauen ist von 0,5% Ende der 70er Jahre auf 4,2% im Jahre 1991 gestiegen. Die Umstellung auf die neuen Berufe erfolgte sehr rasch. Bereits im zweiten Jahr lauteten die meisten Verträge auf die neuen Berufe. Die neuen Berufe weisen eine gleichmässige Verteilung der Auszubildenden auf. Die Metallberufe gehören auch bei den Beschäftigten zu den am stärksten besetzten Berufen, so dass die jungen Fachkräfte gute Berufsaussichten haben. (IAB2)