Mastery Learning in der Ausbildung von Industriekaufleuten

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Mit dem Mastery Learning-Konzept wird versucht, ein zielerreichendes Lernen für alle Schüler zu realisieren. Das Konzept wurde in den 60er und 70er Jahren nicht nur international, sondern auch in Deutschland diskutiert, findet aber im deutschsprachigen Raum kaum noch Erwähnung. Die kontroversen Darstellungen in der Literatur billigen dem Mastery Learning-Ansatz durchaus gute Realisierungschancen zu, heben aber gleichzeitig die organisatorischen Probleme seiner erfolgreichen Umsetzung hervor. Neben dem Zeitmanagement gehört hierzu vor allem die Kontrolle der quantitativen Zuweisung von Lernobjekten (als Repräsentanten von Lernzielen und -inhalten) an die Schüler. In dem hier vorgestellten Projekt (Mastery Learning im Berufsschulunterricht von Industriekaufleuten) wurde die Lösung über den Einsatz eines komplexen Lehr-Lern-Arrangements gesucht, das unter einer konstruktivistischen Perspektive entwickelt und implementiert wurde. Erste Ergebnisse zeigen, dass hier Möglichkeiten zu bestehen scheinen, diese reformpädagogisch akzentuierten Überlegungen erfolgreich umzusetzen. Sie sind allerdings durch experimentelle Studien sowie durch Untersuchungen zu den Langzeiteffekten zu evaluieren. (BIBB2)

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