Perspektiven der Weiterbildung : Zusammenarbeit in Ost- und Westeuropa ; 3. Europäischer Weiterbildungskongreß Berlin, 14. und 15. März 1991 ; Kongreßdokumentation
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110100
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Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
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Luxemburg
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Abstract
In Mittel- und Osteuropa haben sich in den vergangenen Jahren tiefgreifende Veränderungen der politischen und wirtschaftlichen Strukturen vollzogen. Für die angestrebte Produktionssteigerung und den wirtschaftlichen Aufschwung ist die berufliche Qualifizierung unabdingbare Voraussetzung. Die vorliegende Arbeitsdokumentation enthält Kurzfassungen aller auf dem Kongress gehaltenen Referate, die sich im wesentlichen mit der Frage befassen, wie eine Zusammenarbeit zwischen West- und Osteuropa im Bereich der Weiterbildung aussehen soll. Die Diskussionen über Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte für un- und angelernte Arbeitnehmer, die Weiterbildung von Frauen, Ausbildern, Führungskräften u.a. Gruppen, die Rolle der Sozialpartner in der Weiterbildung und bestehende und geplante Ost-West- Betriebkooperationen machen deutlich, dass eine blosse Übernahme westeuropäischer Modelle wenig praktikabel ist. Neue Strukturen müssen allmählich wachsen und vor allem psychisch integriert werden. Sie lassen sich nicht einfach "transplantieren". Damit ergibt sich die Notwendigkeit, Weiterbildungsprogramme der EG auszuweiten, aber vor allem, in den Ländern Ost- und Mitteleuropas sehr breit und langfristig anzulegen.