"Natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeit herstellen" als eine Maßgabe für die Gestaltung betrieblicher Ausbildung?
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161559
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Abstract
Die Ausbildungssituation Jugendlicher mit Migrationshintergrund ist seit vielen Jahren Thema in der Berufsbildungsforschung, wobei als wichtigste Frage im Hinblick auf die berufliche Integration dieser Jugendlichen der Übergang von der Schule in die Ausbildung angesehen wird. Während in diesen Studien persönliche, familiäre, strukturelle sowie betriebliche Faktoren für die Feststellung und Erklärung von Unterschieden zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund im Mittelpunkt des Interesses stehen, wurde in einer BIBB-Studie untersucht, ob migrationsspezifische Aspekte nicht auch in der betrieblichen Ausbildung relevant sind. Einleitend stellt die Autorin den zugrunde gelegten Ansatz natio-ethno-kultureller Zugehörigkeit von Mecheril dar und erläutert Aspekte sowie Themen, mittels derer Auszubildende im betrieblichen Kontext als "Andere" thematisiert werden respektive sich selbst als solche darstellen. Davon ausgehend geht sie im Kern des Beitrags der Frage nach, in welcher Weise natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeit als eine Bedingung für die Gestaltung des betrieblichen Alltags gelten kann. (BIBB-Doku)