Berufsausbildungsvorbereitung
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Bonn
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Abstract
Veränderungen der Bildungslandschaft ziehen für die Berufsbildungspolitik neue Aufgaben nach sich. Einerseits müssen die schwierigen Übergänge aus der Schule in den Beruf besser aufeinander abgestimmt werden, andererseits müssen differenzierte Wege zu einem anerkannten Berufsabschluss gefunden und zugunsten benachteiligter junger Menschen genutzt werden. Ziel aller Förderungsmassnahmen für benachteiligte Jugendliche ist die Ausbildung für alle in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Dazu bedarf es statt einer Verkürzung oder Reduzierung der Ausbildung eher neuer, vor allem aber benachteiligtengerechter Formen der Ausbildung. Möglichkeiten dazu sieht die Verfasserin in der Differenzierung und Individualisierung von Berufswegen, z.B. durch die Intensivierung bestimmter Ausbildungsteile, durch organisatorische bzw. methodisch-didaktische Umstrukturierungen der Ausbildung oder durch Verlängerung der Ausbildungszeit mittels einer vorgeschalteten Ausbildungsvorbereitung. Mit dieser Handreichung stellt die Verfasserin einen praxisnahen Überblick über die Aufgaben, die Situation und die mögliche qualitative Entwicklung berufsausbildungsvorbereitender Massnahmen denjenigen zur Verfügung, die in der schulischen und ausserschulischen Ausbildungsvorbereitung tätig sind. (BIBB2)