Sektorübergreifende Mobilität: Eine Option der Fachkräftesicherung für das Handwerk?

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Abstract

"Der Beitrag widmet sich der Frage, welche Rolle die sektorübergreifende Personalrekrutierung für die Fachkräftesicherung im Handwerk spielt. In der Literatur blieb bisher die Tatsache weitgehend unbeachtet, dass in der Vergangenheit neben der Abwanderung von ausgelernten Fachkräften zugleich eine nennenswerte Zuwanderung aus anderen Wirtschaftsbereichen stattgefunden hat. Inwieweit diesbezüglich für das Handwerk eine tragfähige Option im Vergleich zur eigenen Ausbildungsleistung besteht, wird im Beitrag anhand der Ausbildungsprofile und des beruflichen Status der sektorenübergreifend ins Handwerk zugewanderten Personen untersucht. Im Zentrum der Analyse steht dabei die Frage, ob systematische Unterschiede zwischen den im Handwerk und außerhalb des Handwerks ausgebildeten Fachkräften im Hinblick auf Berufswechselverhalten, ausbildungsadäquate Beschäftigung und Entlohnung feststellbar sind, die auf einen unterschiedlichen Erfolg der jeweiligen Kanäle der Fachkräftebeschaffung hinweisen könnten. Die Grundlage für diese Untersuchung bildet der Datensatz der BIBB-/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2005/2006." Im Ergebnis zeigt sich, dass der potenzielle Nutzen, den die Anwerbung von handwerksextern ausgebildetem Personal für die Fachkräftesicherung im Handwerk hat, durchaus differenziert zu bewerten ist. (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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