Soziale Integrationsförderung: Zentrum oder Mauerblümchen in der Benachteiligtenförderung? : ein Denkanstoß

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Ausgangspunkt des Beitrags ist die Hypothese, dass ein zentraler Pfeiler der Förderphilosophie der Benachteiligtenförderung - die soziale Integration der sehr unterschiedlichen Zielgruppen - in den vergangenen zehn Jahren in Schieflage geraten ist. Der Autor beschränkt seine Ausführungen auf zwei seines Erachtens bedeutsame Ursachen: auf die einseitige Arbeitsmarktorientierung und die sogenannte Individualisierung der Lernprozesse mit ihren möglichen Gefahren für benachteiligte Jugendliche. Zu viel ideologische Kraft sei darauf verwendet worden, "marktgerechte Qualifizierungen" zu schaffen, ohne die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes wirklich zu kennen. Die in Deutschland vorherrschende Trennung unterschiedlicher Lern- und Sozialtypen dürfe nicht in die Benachteiligtenförderung übertragen werden, da Differenz und Vielfalt der Motor der Lernerfolge in der Benachteiligtenförderung seien. Neben individueller Förderung und Profiling müsse es nach wie vor auch eine Zielgruppendifferenzierung geben. (BIBB-Doku)

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