Methodische Präferenzen und ihre Effekte auf die Kompetenz- und Motivationsentwicklung : Ergebnisse aus Studien in anforderungsdifferenten elektrotechnischen Ausbildungsberufen in der Grundbildung
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"In Studien zu Effekten von Lehr-Lernarrangements im Unterricht bei Elektroinstallateuren hatten sich erwartungswidrige Befunde ergeben, wonach eher direkt unterrichtete Schüler gegenüber eher handlungsorientiert Unterrichteten Vorteile in der Kompetenzentwicklung aufwiesen. Im Anschluss an Ergebnisse aus der ATI-Forschung war zu vermuten, dass bei kognitiv stärkeren Auszubildenden eher Vorteile für handlungsorientiert unterrichtete Schüler feststellbar sind, weshalb eine weitere Studie in einem anforderungsreicheren Beruf (Elektroniker) durchgeführt wurde. In diesem Beitrag werden Ergebnisse aus diesen Studien vorgestellt, womit vergleichende Aussagen zu Effekten des Methodeneinsatzes in anforderungsdifferenten Elektroberufen möglich werden. Da sich die Methodenwahl als vergleichsweise schwacher Prädiktor der Kompetenzentwicklung erweist, wird ergänzend geklärt, inwieweit der Klassenzugehörigkeit und damit einhergehenden Qualitätsmerkmalen des Unterrichts Erklärungskraft für die Kompetenzentwicklung zukommt. Auf der Basis einer ersten Modellierung fachlicher Kompetenz wird auch der Frage nachgegangen, welche Niveaustufen erreicht werden und inwieweit Diskrepanzen zwischen curricularen Ansprüchen und den erreichten Leistungsniveaus bestehen." (Autorenreferat)
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