Wer kontrolliert die Kontrolleure? : eine institutionenökonomische Analyse zur Schulinspektion

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"Eine Zielsetzung von Politik und höherer Schulbürokratie bei der Inspektion von Einzelschulen ist, sachliche Informationen zur Qualität von Schule und Schulentwicklung zu erhalten und zum Zweck der politischen Steuerung im Sinne der Einleitung von Verbesserungen zu verwenden. Der Beitrag diskutiert dieses Vorhaben auf der Basis institutionenökonomischer Argumente. Er geht von der Annahme aus, dass es sich bei Schulinspektion konzeptuell um eine Form der Kontrolle handelt, die im Rahmen New Public Management orientierten Reform des öffentlichen Sektors eingeführt wird. Die dieser Reformbewegung zugrunde liegenden institutionenökonomischen Überlegungen der Principal Agent Theory heben eigennutzmaximierendes und opportunistisches Verhalten bürokratischer Akteure hervor, das für die öffentliche Hand Folgekosten induziere. Die Einrichtung der Schulinspektion selbst bietet breite Ansatzpunkte für solches Verhalten. In der Logik dieses Ansatzes bedürfte die Schulinspektion demzufolge selbst der Kontrolle. Allerdings sprechen transaktionskostenökonomische Überlegungen dafür, von der Kontrollierbarkeitsannahme verstärkt abzurücken." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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