Multimedia aus psychologischer und didaktischer Perspektive
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96307
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Heidelberg
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Abstract
"Auf der Grundlage pädagogischer und psychologischer Theorien und Erkenntnisse wird von Multimedia angesichts ihrer Multimodalität, Multicodierung und Interaktivität eine Optimierung von Lehr- und Lernprozessen erwartet. Insbesondere die psychologische Forschung zur Wechselwirkung von Medienattributen mit Persönlichkeitsvariablen (Aptitude-Treatment-Interaction) sowie zur Bedeutung medialer Codierung für die Ausführung kognitiver Operationen (Supplantation) bieten eine gute Grundlage für die Gestaltung von multimedialen Lernangeboten. Die neuere kognitive und konstruktivistische Psychologie sieht in der Realisierung hypermedialer Lernumgebungen eine grosse Chance für kreatives Lernen, obwohl die Art der Navigation im Hyperspace gerade für Neulinge in einem Wissensgebiet noch empirisch zu untersuchen ist. Multimedia ist im Begriff, die Bildungs- und Weiterbildungspraxis auf allen Ebenen in Richtung auf interaktives, anschauliches und kooperatives Lernen unter Einbezug von Online-Diensten zu verändern. Um auf Dauer erfolgreich zu sein, sollte aus pädagogisch-psychologischer Sicht multimediales Lernen direkte personale Lernphasen integrieren." (Verlag)