An die Arbeit! An die Arbeit? (Themenschwerpunkt)
item.page.bibb.id
83936
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Arbeit ist im zurückliegenden Vierteljahrhundert zunehmend zu einem zentralen gesellschaftlichen Thema geworden. In den Beiträgen des Themenschwerpunktes, die unterschiedliche Lebensalter in den Blick nehmen - Erwachsene, Jugendliche, Kinder - wird die Relevanz des Themas als soziales Problem sichtbar. In bezug auf die Soziale Arbeit und die Weiterbildung werden die daraus resultierenden Aufgaben für die pädagogische Profession erörtert. GALUSKE geht der Frage nach, wie sich soziale Integration und materielle Sicherheit jenseits des Leitbildes des Arbeitsbürgers neu organisieren lässt. Kritisch setzt er sich mit dem Modell der Bürgerarbeit auseinander und reflektiert Konsequenzen für die Soziale Arbeit. BRAUN benennt in seinem Beitrag Qualitätsdefizite in den Konzepten der Jugendberufshilfe, die junge Menschen für eine arbeitszentrierte Lebensführung vorbereitet, ohne dass die jungen Menschen jedoch Chancen für eine spätere Lohnarbeit erhalten. Dem sei durch spezifische Arbeitsförderung entgegenzuwirken, wofür der Autor Anregungen vermittelt. HONIG stellt die Kinderarbeit in den Dienstleistungsgesellschaften westlicher Prägung als Arbeit und Nichtarbeit zugleich dar. Die wissenschaftliche Debatte um die Arbeit der Kinder wird rekonstruiert und die These begründet, dass mit dem Niedergang der Erziehungskindheit die Bedeutung von Arbeit im Leben der Kinder zunehmen wird. ARNOLD analysiert das Verhältnis von technologischem und gesellschaftlichem Wandel und deren Auswirkungen auf das System der Berufe. FAULSTICH stellt den Begriff der Arbeit in den Mittelpunkt seiner Überlegungen und erörtert, welche Reichweite Arbeitsorientierung für Bildungsperspektiven hat. Er hinterfragt kritisch die These vom Ende der Arbeitsgesellschaft und plädiert für eine arbeitsorientierte Bildungskonzeption, die der Interessenorientierung des Lernens Rechnung trägt. (BIBB2)