Bildungsprofile von Führungskräften - Vielfalt statt Verdrängung
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Abstract
Im vorliegenden Beitrag werden Untersuchungsergebnisse zu Bildungsprofilen von Führungskräften vorgestellt. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass die zunehmende Bedeutung akademischer Abschlüsse auf Führungskräfteebene nicht gleichbedeutend sein muss mit einem Bedeutungsverlust von beruflicher Bildung. Auf der Basis von Auswertungen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wird nachgewiesen, dass ein hoher Anteil von Führungskräften in ihrer Bildungsbiografie sowohl Phasen der beruflichen als auch der akademischen Bildung aufweisen. Dabei erfolgt eine differenzierte Betrachtung zum einen nach vier Kategorien für den höchsten erreichten Bildungsabschluss ("middle vocaional", "vocational + Abitur", "higher vocational", "higher education"), die auf Basis der Abgrenzung der internationalen Standardklassifikation ISCED-97 gebildet wurden, und zum anderen auf Branchenebene (Privatwirtschaft, verarbeitendes Gewerbe, private Dienstleistungen, Einzelhandel). (BIBB-Doku)