Pro Person - Dienstleistungsberufe in Krankenpflege, Altenpflege und Kindererziehung. Ausbildung - Tätigkeitsfelder - Professionalisierung, Ergebnisse und Materialien : Fachtagung "Hochschulausbildung für Berufe im Bereich personenbezogener Dienstleistungen", Universität Bremen, 11./12.02.1991 : Fachtagung Hochschulausbildung für Personen im Bereich personenbezogener Dienstleistungen (1991, Bremen)

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KT-Verlag Böllert

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Bielefeld

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Dieses Buch geht zurück auf eine Tagung vom Februar 1991 an der Universität Bremen. Die Tagung analysiert Gründe für die Krise der Pflegeberufe und versuchte Wege aus der Krise aufzuzeigen. Ein entscheidender Lösungsweg wird in der Normalisierung der Ausbildungs- und Berufsstrukturen im Bereich dieser personenorientierten Dienstleistungsberufe gesehen. 1. Die Konzipierung und Institutionalisierung der wissenschaftlichen Disziplin "Pflege" in Theorie, Forschung und Lehre (vergleichbar zu Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik für erziehende und soziale Dienstleistungsberufe) ist notwendiger Bestandteil einer normalen Berufsentwicklung und Voraussetzung für die Ausbildung von LehrerInnen der beruflichen Bildung und von Leitungspersonal im Dienstleistungsbereich. 2. Berufswege im personenorientierten Dienstleistungsbereich sind von der Erstausbildung über Fort- und Weiterbildung bis hin zum Hochschulstudium durchlässig anzulegen. Berufliche und organisationsspezifische Funktionen sind dem jeweiligen Ausbildungsniveau nach hierarchischer Position und Bezahlung zuzuordnen. 3. Bildungspolitische Regelungen und berufliche Ordnungen müssen aufeinander abgestimmt werden. Aushandlungen von Interessen und Interessenkonflikten zwischen Berufsorganisationen, Gewerkschaften, Arbeitgebern, Trägern der Ausbildung und dem Staat müssen institutionalisiert werden. Zur Strategie der Normalisierung gehört deshalb die Einrichtung von Dienstleistungskammern als öffentlich kontrollierbare Orte der Austragung berufsorganisatorischer Diskurse. Die Veröffentlichung ist nach folgenden Problemfeldern gegliedert: - Wissenschaftsentwicklung und Lehrerbildung, - Erstausbildung für den Beruf und - Ausdifferenzierung von Bildungs- und Berufswegen. (IAB2)

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