Suchtprävention im Ausbildungsbereich : Wege, Konzepte, Erfahrungen
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Potsdam
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Abstract
Zahlreiche Jugendliche haben heute Erfahrungen im Umgang mit legalen und illegalen Drogen. Sie stellen eine problematische Form der Lebensbewältigung im Jugendalter dar. Alkohol steht dabei nach wie vor an erster Stelle des Drogenkonsums. Bis zum zwanzigsten Lebensjahr hat nahezu jede/r Jugendliche Erfahrungen damit. Es deutet einiges darauf hin, daß Auszubildende im Umgang mit Alkohol größere Probleme zeigen als gleichaltrige Schüler. Schwierigkeiten im Umgang mit Alkohol zeigen sich zunächst stärker im Freizeitbereich als am Arbeitsplatz. Unter Meistern und Ausbildern besteht gegenüber diesem Thema große Unsicherheit. Bei Suchtprävention im Jugendbereich geht es meist um das Thema illegale Drogen. Die Problematik des Alkoholkonsums mit seinen Risiken und Folgeproblemen wird dagegen für diese Zielgruppe weitgehend vernachlässigt bzw. sogar tabuisiert. Die Ausbilder, die mit Jugendlichen in dieser Phase zu tun haben, sind wichtige Interaktionspartner und insofern Träger präventiven Handelns. Sie bedürfen der Unterstützung. Die Studie befasst sich mit den Gründen für Suchtprävention im Ausbildungsbereich, stellt grundsätzliche Überlegungen zum Thema Primärprävention an, stellt betriebliche Ansätze zur Prävention vor und berichtet über Ergebnisse einer Recherche in Betrieben und Verwaltungen, die Aktivitäten zur betrieblichen Suchtprävention durchführen. Abschließend werden in einem Ideenpool Projektideen und -erfahrungen skizziert. (BIBB-Doku)