Arbeit und Nationalstaat : Frankreich und Deutschland in europäischer Perspektive
item.page.bibb.id
85594
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Campus-Verlag
item.page.bibb.publisherplace
Frankfurt am Main u.a.
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Der Band enthält die Ergebnisse eines gemeinsam von der Forschungsgruppe "Institutions et dynamiques historiques de l'economie" des Centre National de la Recherche Scientifique und der Ecole normale Superieure de Cachan sowie der Forschungsabteilung "Organisation und Technikgenese" des Wissenschaftszentrums Berlin durchgeführten Forschungsprojekts. Darin spiegeln sich Überlegungen zum Verhältnis von Arbeit und Nation, d.h. zur Bedeutung des nationalen Rahmens für die Organisation des Wirtschaftsraums und für die rechtliche Regelung der Arbeitsverhältnisse. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts setzten Globalisierungsprozesse ein, die die politische und soziale Ordnung unter Druck setzten und zu einer Schaffung nationaler Institutionen der Regulierung von Arbeit und Wirtschaft führten. Diese Entwicklung wird in den Beiträgen im Hinblick auf Arbeitsrecht, industrielle Beziehungen, Wirtschaftsstatistik, Berufsausbildung, Sozialpolitik, Arbeitsmarkt, Tarifpolitik, Unternehmensorganisation und das Verhältnis zwischen Liberalisierung und kollektivem Handeln analysiert. "Gleichzeitig hinterfragen die Autoren, inwieweit solche nationalen Formen heute einerseits ein Hindernis, andererseits aber auch eine Ressource bei der möglichen Schaffung europäischer Regulierungsformen angesichts der aktuellen Globalisierung darstellen." (IAB2)