Produktives Lernen - ein allgemeinbildender und erfolgreicher Weg in die Berufsausbildung

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Seit nun mehr 20 Jahren arbeitet die Autorin mit den Prinzipien des Produktiven Lernens. Das Programm 'Produktives Lernen' geht von der Pädagogik aus und versteht sich als Reformansatz für die allgemeinbildende Schule. Es basiert auf den drei Grundprinzipien Tätigkeit in der gesellschaftlichen Praxis, Individualisierung des Lehrplans und Schulfächer als Werkzeug. Grundüberlegung ist, dass Lernen dadurch sinnvoll wird, dass fachliches Wissen und Können unmittelbare Verwendung in realen Tätigkeitssituationen finden. Inzwischen wird diese Bildungsform an 90 Schulen der Sekundarstufe I in sechs Bundesländern praktiziert. Produktives Lernen ersetzt die letzten beiden Pflichtschuljahre als eine gleichwertige Bildungsalternative zum fächergegiederten Unterricht. Ähnlich wie in der Berufsausbildung lernen die Schüler/innen an drei Tagen jeder Woche in einer selbst gewählten, meist beruflichen Praxis und an zwei Tagen in der Schule. Es handelt sich dabei nicht um eine vorweggenommene berufliche Qualifizierung, sondern die Themen, die bearbeitet werden, haben durchweg allgemeinbildenden Charakter und stehen in Beziehung zu den Schulfächern, aber auch zu Kulturbereichen, z.B. Recht, Ökonomie, Psychologie. (BIBB-Doku)

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