Die Umsetzung des Öko-Audits als Ansatzpunkt zur Lernortkooperation
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Abstract
"Die EG-Öko-Audit-Verordnung ist seit 1995 in nationales Recht umgesetzt. In erster Linie sind die Anstrengungen der Betriebe gefragt, um die mit der Verordnung verbundenen Zielsetzungen einzulösen - auch bezüglich der Qualifikationsanforderungen der betrieblichen Mitarbeiter. Darüber hinaus kann aber auch die berufliche Bildung, auch die berufsschulische, den vom Gesetzgeber eingebrachten Impuls als Chance begreifen, inhaltliche und didaktische Fragen beruflicher (Umwelt-)Bildung erneut zu überdenken. Vorschläge, das Öko-Audit in der Berufsschule aufzugreifen, sind bereits gemacht worden und erste Projekte beantragt. Hierbei überwiegt das Interesse, das Öko-Audit als Instrument zur umweltorientierten Umstrukturierung der Schulen zu nutzen. Eine Denkrichtung, die auch den Befürwortern der 'Autonomie-Bewegung von Schule' in das Konzept passt. Das Öko- Audit als Lerninhalt wird ebenfalls befürwortet. Was aber das Öko-Audit als Ansatzpunkt für einen erneuten Vorstoss zu einer besseren Lernortkooperation zwischen Ausbildungsbetrieben und Schulen beitragen könnte - und ob es in diesem Sinne genutzt werden sollte - wurde bislang wenig diskutiert. Der Beitrag beleuchtet die pädagogische Notwendigkeit für bessere Lernortkooperationen, bestehende Schwierigkeiten und die Rolle, die die Umsetzung des Öko-Audits spielen könnte." (Autorenreferat)