Integration statt Ausgrenzung - Gewaltprävention, ein Ansatz für die Berufsausbildung
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Abstract
Gewalt und Fremdenfeindlichkeit sind in der Berufsausbildung allein schon deshalb von Bedeutung, weil altersbedingt ein Grossteil dieser Personen auf die Gruppe der 15-22jährigen entfällt, die durch ihr aggressives Verhalten besonders auffällt. Diese Altersgruppe befindet sich entweder in der Berufsausbildung oder ist bereits als Facharbeiter tätig. Darüber hinaus wird die überwiegende Mehrzahl der Gewalttaten von jungen Männern und vorrangig in Gruppen begangen. Immerhin ist die Berufsausbildung für diese Jugendlichen die formal letzte Instanz, in der sie gezielt erreichbar sind und auf sie noch persönlich formend eingewirkt werden kann. Die Verfasserin stellt Erfahrungen aus einem Modellversuch zu dieser Thematik vor, in dessen Ergebnis und nach Erprobung in verschiedenen Pilotseminaren ein Handbuch, ein Referentenleitfaden, ein Videofilm und eine CD-ROM der Berufsbildungspraxis zur Verfügung gestellt werden konnten. (BIBB)