Evaluationsstudie zu den Effekten außerschulischer Fördermaßnahmen im MINT-Bereich
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151033
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Abstract
Durch hohe Studienabbruchquoten und eine ohnehin geringe weibliche Bildungsbeteiligung im MINT-Bereich kann der Personalbedarf künftig kaum gedeckt werden. Zahlreiche Förderprogramme im MINT-Bereich widmen sich mittlerweile der Förderung weiblichen Nachwuchses, um zu erreichen, dass die Studien- und Berufswahl weniger genderspezifisch geprägt ist. Befunde zu Berufswünschen und Interessen zeigen, dass Mädchen sich kaum für handwerklich-technische oder naturwissenschaftlich geprägte Berufsbilder interessieren. Ihre spezifische Förderung m MINT-Bereich bleibt somit eine zentrale Herausforderung und der Einsatz positiv evaluierter Interventionsansätze im Hochschulbereich um so dringlicher. Mit dem Förderprogramm "Schülerinnen forschen" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg wird das Ziel verfolgt, das naturwissenschaftliche und technische Interesse der Mädchen zu fördern, damit sie ein Studium oder einen Beruf im MINT-Bereich aufnehmen bzw. ergreifen. Eine zentrale Frage der Evaluation ist, wie sich naturwissenschaftliche und technische Interessen, Selbstkonzepte, Berufs- und Studienorientierungen im Zuge der Maßnahmen entwickeln und welche Wirkmechanismen identifizierbar sind. Im Beitrag werden das Forschungsdesign, Datenerfassung und -auswertung umrissen und erste Befunde zu den Effekten der Fördermaßnahmen berichtet und erörtert. (BIBB-Doku)