Zur Resilienz regionaler Arbeitsmärkte - theoretische Überlegungen und empirische Befunde
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Abstract
"Der Resilienzansatz geht von dynamischen Systemen aus, die sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln können. Im Beitrag wird Resilienz auf ihre Anwendbarkeit im Bereich des regionalen Arbeitsmarktes diskutiert. Der Beitrag thematisiert zentrale Begrifflichkeiten und beschreibt theoretisch ableitbare Ausprägungen regionaler Resilienz und regionaler Anpassungskreisläufe. In Anlehnung an die angelsächsische Literatur wird Resilienz in den Dimensionen Resistenz, Erholung, Neuorientierung und Erneuerung verstanden. Ausgehend von diesen theoretischen Überlegungen werden empirische Befunde zur Resilienz der westdeutschen Arbeitsmärkte dargestellt. Die empirische Analyse basiert auf der Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Hierzu liegt eine regional differenzierte Zeitreihe von 1977 bis 2011 vor, die vier Konjunkturzyklen abdeckt. Die räumliche Analyseebene bilden die Arbeitsmarktregionen, da diese funktional abgegrenzt sind und ein kleinräumigeres Bild regionaler Entwicklungspfade von den städtischen Arbeitsmarktzentren mit ihrem Umland abzeichnen. Im Ergebnis dieser empirischen Analyse lassen sich verschiedene Grundmuster der Resilienz ableiten." (Autorenreferat, BIBB-Doku)