Modernisierung, Regulierung und Anpassungsfähigkeit des Berufsausbildungssystems der Bundesrepublik Deutschland
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101433
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Bertelsmann
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Berlin
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Abstract
Der Forschungsbericht befasst sich sowohl in historisch- deskriptiver als auch in analytischer Hinsicht mit den Prozessen der Anpassung des deutschen Berufsausbildungssystems an sich verändernde quantative und qualitative Leistungsanforderungen in den 70er und 80er Jahren. Die Berufsbildungspolitik stand aufgrund ungewisser zukünftiger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungswege vor dem Problem, dass sie ihre Entscheidungen nicht mehr länger auf der Annahme stabiler und somit hinreichend prognostizierbarer wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und sozialer Strukturentwicklungen treffen konnte. In den Mittelpunkt rückte damit die Frage, wie die Reaktionsfähigkeit des Berufsausbildungssystems mit Blick auf sich verändernde, aber gegenwärtig noch ungewisse zukünftige Anforderungen gesteigert werden kann. Im Forschungsbericht geht es nicht nur um die Darstellung staatlicher Massnahmen und Reformen, sondern auch um die institutionalisierten Mechanismen der Selbststeuerung und der Innovations- und Anpassungsfähigkeit des Ausbildungssystems. Der Bericht entstand im Rahmen des OECD- Vorhabens "The changing role of vocational and technical education and training". Er ist in drei Hauptkapitel gegliedert: im ersten wird der historische Kontext des Berufsbildungssystems dargestellt, im zweiten werden der sozioökonomische Strukturwandel und die Innovationen in der Berufsausbildung in ausgewählten Wirtschaftszweigen behandelt, während es im letzten um die Anpassungsfähigkeit und die Regulierung der Ausbildungskapazität und der -qualität geht. (BIBB2)