Ohne Zutrauen geht es nicht : zur Wirksamkeitserwartung bei der Berufswahl
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101269
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Abstract
Der Autor befasst sich mit Erwartungen im Hinblick auf die Realisierungschancen beruflicher Alternativen, die für Berufswahl und Berufsentscheidung bedeutsam werden. "Geht man in einer ersten, noch sehr vorläufigen Aufschlüsselung des Problems davon aus, dass das Abwägen von Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten sich im Kern als ein Abwägen vorweggenommener beruflicher Standardsituationen mit einer bestimmten Aufgabenstruktur darstellt, dann richtet sich die Realisierungseinschätzung zum einen auf die Situation (mit ihren Zugangschancen, ihren Aufgabenschwierigkeiten, ihren förderlichen und hinderlichen Bedingungen) und zum anderen auf die persönlichen Leistungen, die zu erbringen sind, wenn die Situationsanforderungen erfolgreich bewältigt werden sollen. Letzterer Aspekt ist mit dem Begriff der Wirksamkeitserwartung angesprochen und steht im Mittelpunkt der Erörterungen. Insofern die Einschätzung des vom eigenen Tun abhängigen Erfolgs aber nicht ohne Situationsbezug möglich ist, werden am Rande auch Probleme der Situationseinschätzung thematisiert." (IAB2)