Probleme und Perspektiven einer beruflichen Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen in der Bundesrepublik Deutschland
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114744
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Dortmund
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Abstract
Gegenstand des Berichts ist die Darstellung von Ergebnissen und Einschätzungen, die innerhalb der Studie "Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen in der Bundesrepublik Deutschland" gewonnen wurden. Ziel der Studie sollte es sein, möglichst authentische Informationen über Planung, Durchführung und Effekte der untersuchten Projekte zu gewinnen. Die Einschätzung der Effekte sollte sich dabei sowohl auf arbeitsmarktrelevante wie auch auf psychosoziale Aspekte beziehen. Von zentralem Interesse wurde dabei die Frage angesehen, wie sich die Erfahrungen mit den Massnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven (Träger, pädagogisches Personal und Teilnehmer) zu Urteilen für erfolgsversprechende Charakteristika von Weiterbildungsmassnahmen für Langzeitarbeitslose verdichten, und welche Anforderungen für Verbesserungen formuliert werden. Zur Klärung dieser Problemstellung sollten Informationen erhoben werden zu folgenden Merkmalen der untersuchten Projekte: - ihre kommunalen, regionalen bzw. nationalen Rahmenbedingungen, - ihre Ziele und Arbeitsschwerpunkte bzw. Berufsfelder, - ihre inhaltliche, methodische und organisatorische Arbeitsweise und die Einbindung dritter Stellen wie Behörden, Betriebe, Gewerkschaften, gemeinnützige Träger etc., - die Definition und Auswahl ihrer speziellen Zielgruppe und das grundlegende pädagogische Konzept, - ihre Ergebnisse bezüglich der sozialen und beruflichen Stabilisierung von Langzeitarbeitslosen, - die Qualifikation des Personals, - die Kosten pro Weiterbildungsteilnehmer, getrennt nach Unterhaltsgeld für Teilnehmer, Personalkosten und Betriebsmittel, Investitionskosten und - wünschbare Verbesserung/Änderung im Sinne einer Stabilisierung und/oder Verstetigung der Projektarbeit. (IAB2)