100 Ausbildungsberufe die es bislang noch nicht gibt - aber geben könnte!
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Hamburg
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Abstract
Einhundert neue Ausbildungsberufe hat die Handelskammer Hamburg mit diesem Positionspapier vorgeschlagen. Die Studie enthält je nach Lern- oder Leistungsvermögen der Schulabgänger anspruchsvolle wie einfache Berufe sowie entsprechend variierende Ausbildungszeiten von einem Jahr an aufwärts. Eine wachsende Zahl von Schulabgängern ist laut Untersuchung der Handeskammer Hamburg mit den Anforderungen der heute gängigen, zumeist dreijährigen Ausbildungsberufe überfordert. Im Einzelnen umfasst der Vorschlag folgendes Berufespektrum: 20 Einsteigerberufe, in denen die Absolventen nach einer einjährigen Lehrzeit einer angelernten Tätigkeit nachgehen oder die Ausbildung in einem anerkannten, mindestens zweijährigen Beruf fortsetzen können (Beispiele: Helfer für Veranstaltungstechnik, Servicefachkraft im Handel), 30 zwei- und zweieinhalbjährige Berufe (Beispiele: Fachkraft für Pkw-Schnellservice, Bistrokoch), 46 drei- und dreieinhalbjährige Berufe (Beispiele: Leasingkaufmann, Nationalitätenkoch), vier Berufe mit umfassenderen Inhalten, d. h. Auszubildende legen nach drei Jahren eine IHK-Prüfung nach BBiG ab und können im Anschluss im Rahmen einer Weiterbildung ergänzende Kenntnisse erwerben. Zusammenfassend kritisiert die Kammer, dass zu viele ausbildungswillige Unternehmen durch überfrachtete Berufsbilder oder durch das Fehlen geeigneter Berufe von der Ausbildung ausgeschlossen würden. Sie fordert die Sozialpartner und das Bundeswirtschaftsministerium als Verordnungsgeber auf, schlanke und flexible Berufsbilder zu entwickeln und zu erlassen. (BIBB2)