Klassenführung in beruflichen Schulen. Hoffnung auf ein einfaches Miteinander in schwierigen Zeiten
item.page.bibb.id
131218
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Kein anderes Merkmal ist so eindeutig und konsistent mit dem Leistungsniveau verknüpft wie die Klassenführung, worunter allgemein verstanden wird, förderliche Bedingungen für das Unterrichten in einer warmen und respektvollen Atmosphäre zu schaffen. Das ist schon deshalb schwierig, weil die Regeln des Miteinander, die die Schüler heute mitbringen, unterschiedlicher als früher ausfallen. Störungen können zum einen durch präventive/proaktive Maßnahmen vermindert werden. Zum anderen können sie durch reaktive Maßnahmen wie Ordnungsmaßnahmen abgefedert werden. Es gibt Regeln auf verschiedenen Ebenen: 1) schulübergreifend in Form von Gesetzen und Verordnungen; 2) Schulebene; 3) Fachebene mit spezifischen Regeln; 4) individuelle Verhaltensregeln für einzelne Klassen. Vorgeschlagen wird ein siebenstufiges Verfahren für die Entwicklung gemeinsamer Regeln. Das beginnt mit einem guten Anfang auf der richtigen Ebene, geht über eine Diagnose der Störungen, das Aufstellen von Regeln bis zum Überprüfen der hiermit gemachten Erfahrungen. Als wichtig wird ein Konsens im Lehrerkollegium erachtet, z. B. einheitliches Reagieren bei Verstößen, ein für unerfahrene Lehrer schwieriger Punkt. (BIBB-Doku)