Man marschiert als Frau auf Neuland : über den schwierigen Weg der Frauen in die Wissenschaft
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122719
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Frankfurt
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Abstract
Der Beitrag verarbeitet die Ergebnisse einer mündlichen Befragung von 69 Wissenschaftlerinnen zu ihrem Weg in den Beruf. Übereinstimmend wird der berufliche Werdegang an der Hochschule von Frauen als eher von Zufälligkeiten bestimmt geschildert, wohingegen männliche Wissenschaftler ihre Karriere eher bewusst planen. Dieser Tatbestand wird einerseits auf ein unterschiedliches Verhältnis zur Wissenschaft und zum Wissenschaftsbetrieb zurückgeführt, ist andererseits auch als geschlechtsspezifische "Strategie der Selbstdarstellung oder Identitätspräsentation" zu verstehen, die für die Frauen "die Differenz zwischen Weiblichkeit und Karriere für die jeweils eigene Person zum Verschwinden bringt". (IAB)