Digitalisierung in Deutschland : Substituierbarkeitspotenziale von Berufen und die möglichen Folgen für die Beschäftigung
item.page.bibb.id
183310
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Im Beitrag geht es zum einen darum, die durch Digitalisierung entstehenden Substituierbarkeitspotenziale von Berufen zu bestimmen, zum anderen um die Übertragung der für den amerikanischen Arbeitsmarkt durchgeführten Untersuchungen auf die Berufsstruktur in Deutschland. Substituierbarkeitspotenziale allein, betonen die Autorinnen, erlauben keine Beschäftigungsprognosen. Sie demonstrieren am Beispiel zweier Berufsgruppen, der Medizinischen Gesundheitsberufe und der Verkehrs- und Logistikberufe, welch widersprüchliche Effekte mit Digitalisierung einhergehen können. So könne der Einsatz von kollaborativer Roboter ebenso zu job enrichment, zur Anreicherung des beruflichen Tätigkeitsspektrums, führen wie - unter der Zielprämisse kurzfristiger Kostenreduzierung - zu Personaleinsparungen und zur Verdichtung der alltäglichen Arbeit. Letzten Endes geht es immer um betriebliche Entscheidungen, darum, welcher Pfad eingeschlagen wird und welche Gestaltungsoptionen sich daraus ergeben. Die Autorinnen schlussfolgern, dass von den mitten im Erwerbsleben Stehenden der digitale Umbruch gemeistert werden müsse. Digitalisierung wollen sie als Chance begriffen wissen, bisherige Gepflogenheiten in Arbeitsgestaltung und beruflicher Weiterbildung neu auszuhandeln." (Autorenreferat ; BIBB-Doku)