Unterrichtsbeispiel: Einführung in das Unternehmungsmodell anhand der Methodik des vernetzten Denkens

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Es sind Bestrebungen erkennbar, methodische Ansätze des "vernetzten Denkens" in die Unterrichtspraxis hineinzutragen. Neuere Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung belegen, dass gerade im Einführungsunterricht komplexe Einstiege gewählt werden sollten: Da die Betriebswelt durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet ist, sind die Lerninhalte nicht so stark zu elementarisieren, um die Kenntnisse und die Problemstellungen vom Anwendungsbezug zu trennen. Anhand eines schulpraktischen Beispiels zeigt der Verfasser, wie Methoden des vernetzten Denkens in der Schulpraxis systematisch und schrittweise eingeführt werden können. Ausgangspunkt bilden die Ziele und Ansprüche von Gruppierungen aus den Umweltsphären in einem Unternehmungsmodell. Die einzelnen Anspruchsparameter werden in einem Netzwerk mit den gegenseitigen Wechselwirkungen dargestellt. Mittels einer Einflussmatrix, dem "Papiercomputer", kann die Intensität der gegenseitigen Beeinflussung erfasst werden, um zu bestimmen, welche Parameter sich im ganzen System für Lenkungseingriffe eignen. Dargestellt werden die Vor- und Nachteile der Methodik sowie deren Anwendungsmöglichkeiten. (BIBB2)

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