Lernen in der Umwelttechnik am Beispiel adaptiver Lernmodule
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Abstract
Die umwelttechnischen Berufe wurden 2002 neu geordnet und lösten den 1984 in Kraft getretenen Ausbildungsberuf des Ver- und Entsorgers ab. Die Ausbildung für die vier neuen Berufe erfolgt bis zur gemeinsamen Zwischenprüfung in identischen Kernqualifikationen, worauf in verschiedenen Lernfeldern eine Spezialisierung folgt. Da viele Unternehmen Umsetzungsprobleme haben, wurde ein Konzept anpassungsfähiger Lernmodule entwickelt. Eine vorausgegangene Sektorstudie in regionalen umwelttechnischen Unternehmen brachte Erkenntnisse über den Qualifikationsbedarf. Dieser besteht insbesondere bei der Fehleranalyse an Geräten und Anlagenabschnitten sowie bei der Erarbeitung von Programmabläufen. Das entwickelte adaptive Lernmodul 'Lokalisieren und Beseitigen von typischen Fehlern im System mit strömenden Medien' beinhaltet vier Lernbereiche, die den Weg vom Novizen zum Berufsexperten zeichnen. Die Lernaufgaben sind an beruflichen Arbeitsaufgaben sowie am Modell der vollständigen Handlung orientiert. (BIBB-Doku)