Von der Lernergebnisbeschreibung zur Etablierung von Anrechnungsverfahren - Lösungswege für eine bessere Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung
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Abstract
Der Autor erläutert die Beschreibungsmatrix zur Identifikation der drei inhaltlichen Kernbereiche der Anrechnungsmodelle: Lernergebnisbeschreibung, Aquivalenzfeststellung und Anrechnungsverfahren. Als Kernstück eines Anrechnungsmodells stellt er die Äquivalenzprüfung von Lernergebnissen heraus. Die in diesem Zusammenhang unverzichtbare Qualitätsfrage beantwortet er mit Hinweis auf die von der ANKOM-Begleitforschung entwickelten Gütekriterien für Anrechnungsverfahren und deren Weiterentwicklung zu einer Leitlinie für deren Qualitätssicherung. Diese Anrechnungsleitlinie beschreibt Qualitätsstandards, die sich auf die Gegenstandsbereiche Lernergebnisbeschreibung, Äquivalenzprüfung, formale Verankerung der Anrechnungsregelung, Information und Beratung sowie Evaluation beziehen .Eine erfolgreiche Ausbreitung von Anrechnungskonzepten wird aus Sicht des Autors entscheidend davon abhängen, ob und inwieweit Hochschulen Anrechnung und durchlässige Studiengänge als strategische Entwicklungsthemen erkennen. Dabei werden auch bildungsökonomische Aspekte von Belang sein. Die Finanzierung von Anrechnungsstudiengängen für berufliche Qualifizierte sollten durch die Erhebung von Studiengebühren finanziert werden. (BIBB-Doku)