Ausbildungskarrieren in der Wende. Benachteiligte Jugendliche in den neuen Bundesländern
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110096
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Heidelberger Inst. Beruf und Arbeit
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Heidelberg
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Abstract
Die Zielsetzung dieser Studie besteht darin, qualitative Informationen hinsichtlich der Zielgruppen von Ausbildungsmassnahmen nach dem AFG Paragraph 40c (Benachteiligtenförderung) bereitzustellen. Auf Grundlage dieses Wissens bezüglich der Voraussetzungen, Vorerfahrungen und aktuellen Probleme der Auszubildenden soll die Basis für die Entwicklung zielgerichteter und den Gegebenheiten in den neuen Bundesländern angepasster sozialpädagogischer Förderstrategien gelegt werden. Die Notwendigkeit einer sozialpädagogischen Förderung im Rahmen der Ausbildung leitet sich daraus ab, zwischen den Anforderungen einer Berufsausbildung und den individuellen Voraussetzungen der Auszubildenden zu vermitteln, um diesen eine erfolgreiche Qualifizierung zu ermöglichen. Die biographisch angelegten Interviews mit den Jugendlichen erstrecken sich über die Themenbereiche der Schulerfahrungen, der Erfahrungen bei der Berufswahl, in Ausbildung bzw. Berufsvorbereitung und ggf. mit zwischenzeitlicher Arbeitslosigkeit, den beruflichen und privaten Perspektiven, den Veränderungen im sozialen Umfeld bis zur Beurteilung der sozialen und ökonomischen Wende in der ehemaligen DDR.