Ende der Arbeitsgesellschaft? : Herausforderung an die Sozialarbeit
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Abstract
Die Autoren vertreten die These, dass die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt nicht schon das Ende der Arbeitsgesellschaft signalisieren. Vielmehr werde es zu einem gravierenden Wandel der Physiognomie der Arbeit als gesellschaftlichem Integrationsprinzip der Erwerbsgesellschaft kommen. Soziale Physiognomie bedeutet dabei die Ausgestaltung der Arbeit, ihr technisch-instrumenteller Vollzug, ihre Hierarchie und die daraus abzuleitenden Chancen für Teilhabe an Status, Kommunikation und Kooperation. Der Beitrag behandelt das Integrationsprinzip Arbeit und den Wandel in der Jugendsozialarbeit. Weiterhin wird auf die sich aus den Wandlungsprozessen ergebenden Konsequenzen für die Sozialarbeit eingegangen. Insbesondere wird das Verhältnis von Sozialarbeit und Ehrenamt thematisiert. Abschliessend wird die Diskussion um ein garantiertes Grundeinkommen angesprochen. (IAB)