Stabilität und Wandel des "deutschen Modells": Lebensverläufe im Übergang zwischen Schule und Beruf
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81047
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Weinheim
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Abstract
Verschiedene Arbeiten haben gezeigt, dass das deutsche Modell der Eingliederung in den Arbeitsmarkt bis in die 80er Jahre durch weitgehende Stabilität gekennzeichnet war. Den institutionellen Kern des deutschen Ausbildungssystems bildete dabei die berufliche Erstausbildung im dualen System. Neue Daten erlauben nun einen Blick auf Entwicklungen in den 90er Jahren. Ziel der Analysen ist eine generalisierende Betrachtung von in der letzten Zeit verstärkt diskutierten Tendenzen beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem. Hierzu zählen insbesondere verlängerte Übergänge und instabile Beschäftigung am Beginn von Erwerbskarrieren. In dem Beitrag geht es um eine Systematisierung erster empirischer Ergebnisse auf Basis kürzlich erhobener Lebensverlaufsdaten (im Rahmen von Teilprojekten der westdeutschen Lebensverlaufsstudie am Max- Planck-Institut). Lebenslaufbezogene Veränderungen der Arbeitsmarktintegration in den 80er und 90er Jahren werden mit den institutionellen Rahmenbedingungen in Beziehung gesetzt. (BIBB2)