Weiterbildung zwischen Markt und Staat : zur Wirksamkeit von Steuerungsprinzipien in der schweizerischen Bildungsspirale
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97104
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Rüegger
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Chur u.a.
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Abstract
Die Autorin analysiert den zentralen ordnungspolitischen Gegensatz, der das Verhältnis von privater Initiative und "Marktgängigkeit einerseits und staatlicher Initiative andererseits" in der Weiterbildung als "Teil des Systems der lernenden Gesellschaft" kennzeichnet. Dabei werden theoretische Ansätze reflektiert, aber auch Erklärungen sozialer Phänomene auf praktisch-politischer Ebene (bundesstaatliche Regelungen in der Schweiz) einbezogen. "Ziel von Teil 1 - 'Weiterbildung - die ewige Hoffnungsträgerin in verschiedenen Facetten' - ist die sozialhistorische Lokalisierung des Phänomens des lebenslangen Lernens sowie die Entwicklung eines Begriffsrasters, welcher der emotional geführten Begriffsdiskussion wenigstens in Ansätzen zu entsprechen versucht. In Teil 2 - 'Weiterbildung - idealtypische Konzepte ihrer Steuerung' - steht die steuerungstheoretische Lokalisierung des Phänomens Weiterbildung im Vordergrund. Aus der Fülle der steuerungstheoretischen Varianten ziehen wir dasjenige Modell vor, das die system- und sozialintegrativen Funktionen der Weiterbildung - Sozialisation, Qualifikation und Statusallokation - in Reflexion der gesellschaftlichen Grundwerte - Freiheit, Gleichheit, Sicherheit - am effektivsten umzusetzen vermag." (IAB2)
Description
Zugl.: Zürich, Univ., Diss.