Innere und äussere Differenzierung in Fachklassen der Berufsschule
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102928
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Hase und Koehler
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Mainz
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Abstract
Im Mittelpunkt der Unterrichtsorganisation in der Berufsschule steht bis heute die Fachklasse, die nahezu ausschliesslich auf eine stoff- bzw. sachlogische Inhaltsvermittlung ausgerichtet ist. Unberücksichtigt bleiben lernpsychologische Aspekte, die vermehrt anzutreffende Heterogenität im Lernvermögen der Schüler. Die Berufsschule wird ihren Teil im Rahmen der dualen Ausbildung künftig nur dann leisten können, wenn sie die Vielfalt der Lernvoraussetzungen wie auch die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen durch eine stärkere Differenzierung berücksichtigt. Vorgestellt wird eine Differenzierungskonzeption, die im Rahmen eines mehrjährigen Modellversuches entwickelt und erprobt wurde. Ziel des Modellversuches ist die Erprobung geeigneter Differenzierungsmassnahmen zur individuellen Förderung der Schüler in Fachklassen der Berufsschule. Leitideen der Konzeption sind Lerngruppendifferenzierung, curriculare Differenzierung und didaktische Differenzierung. In den Modellversuch einbezogen sind Klassen der Berufsfelder Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik und Elektrotechnik. (BIBB)